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Die Kita arbeitet nach einem situationsorientierten Ansatz, daher liegen unserer Bestimmung der Ziele verschiedene Fragestellungen zugrunde:
• Wie stellt sich die Situation für die Kinder und
Familien dar?
• Welche Fähigkeiten bringen die Kinder mit?
• Welche Fähigkeiten brauchen die Kinder, um ihr gegenwärtiges und zukünftiges Leben bewältigen zu können?
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Abgesehen von der Situation vieler Familien, sozial unterprivilegierten Gruppen anzugehören, sind Vielfalt und Unterschiedlichkeit entscheidende Merkmale:
• viele Sprachen, verschiedenes Aussehen,
• verschiedene Vorerfahrungen, verschiedene Familienstrukturen,
• verschiedene Möglichkeiten der Lebensführung.

Im Lauf der Zeit haben wir die Schwerpunkte unserer Arbeit verlagert, es ist nicht in erster Linie unser Ziel, ausländische Kinder auf ein Leben in der deutschen Gesellschaft vorzubereiten, sondern alle Kinder auf ein friedliches Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft.
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Die Schwerpunkte unseres interkulturellen Ansatzes sind:
• Förderung von Bildung auf der Grundlage eines handlungsorientierten und ganzheitlichen Lernansatzes.
• Förderung der Mehrsprachigkeit (der deutschen Sprache und der Familiensprachen).
• Förderung von gegenseitigem Austausch und Kommunikation.
• Förderung von Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit auch in Bezug auf die eigene kulturelle Identität.
• Förderung von Respekt und Toleranz. Vorbeugung gegen jede Form von Diskriminierung.
• Förderung partizipatorischer Handlungskompetenz.
• Anleitung zu friedlichen Konfliktlösungsmodellen.
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Unsere Grundsätze für das Zusammenleben und Lernen sind:
• Es gibt viele verschiedene Lebensformen. Keine Lebensform hat mehr Berechtigung als eine andere.
• Widersprüche der verschiedenen Lebensformen sind Bestandteil interkultureller Lernprozesse. Die Auseinandersetzung mit ihnen ist Teil des interkulturellen Lernens.
• Das Erleben von Gemeinsamkeiten und für alle geltenden Werte und Normen ist ein wichtiger Bestandteil des interkulturellen Lernens.
• Das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kultur wird als Chance für neue Erfahrungen verstanden.
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Kommunikative Fähigkeiten:
Ein Austausch kann nur stattfinden, wenn gemeinsame Kommunikationsformen existieren. Bedingt durch die Vielsprachigkeit und das Fehlen einer gemeinsamen Sprache werden auch nonverbale Kommunikationsformen in den Alltag einbezogen. Sprachförderung, die sich auf Deutsch als gemeinsame Umgangssprache, aber auch auf die Förderung der Familiensprachen bezieht, ist ein wichtiger Bestandteil unseres Konzepts.
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Emotionale Stabilität/Selbstsicherheit/Selbstbewusstsein:
Die Widersprüche, die sich aus dem multikulturellen Zusammenleben ergeben, erfordern ein besonders hohes Maß an Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein. Die Fähigkeit, mit verschiedenen Lebensformen umzugehen und den eigenen Standpunkt zu finden, ist ein schwieriger und gleichzeitig wichtiger Prozess, der ein hohes Maß an Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein erfordert.
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Kommunikationsförderung. Sprachförderung.
Förderung der Mehrsprachigkeit:

• Ein Klima schaffen, in dem sich die Kinder wohl und geborgen fühlen.
• Kommunikative Situationen schaffen.
• Sensibilisierung für nonverbale Kommunikationsformen fördern.
• Wahrnehmungsfähigkeit als Voraussetzung weiterer Lernprozesse fördern.
• Förderung der Kenntnisse in der deutschen Sprache.
• Förderung der Mehrsprachigkeit.
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Unterstützung von Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit:
• Unterschiede thematisieren und damit eine bewusste Auseinandersetzung und Bearbeitung von Widersprüchen ermöglichen.
• Gemeinsamkeiten aufgreifen und den Kindern erfahrbar machen.
• Gruppenstärkende und verbindende Aktivitäten.
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Einbezug von Liedern, Tänzen, Geschichten, Festen etc. aus andern Ländern und Religionen in den Alltag:
• Kulturelle Vielfalt ist eine Bereicherung. Fremdes kann positiv erfahren werden und vertraut werden.
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Öffnung der Einrichtung
• Zusammenarbeit mit den Eltern.
• Zusammenarbeit mit anderen Institutionen.
• Gemeinwesenorienterte Arbeit.
• Das politische Eintreten für Gleichberechtigung.
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–Xenia - terre des hommes • Kindertagesstätte Adlerstrasse • Februar 2004–